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Sportakrobatik

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Was ist Sportakrobatik ?

Akrobatik? Da denkt jeder direkt an die Zirkusmanege, glitzernde Kostüme und durch die Luft wirbelnde oder unfassbar gelenkige Artisten. Das charakterisiert diesen Sport auch eigentlich recht gut, der seinen Athleten extreme Körperbeherrschung, Spannung, Balance, Kraft und Gelenkigkeit abverlangt und nicht nur in im Zirkuszelt das Publikum zum staunen bringt, sondern als eingetragene Sportart bei Wettkämpfen ganze Hallen füllt. Das nennt sich dann Sportakrobatik! Die Bodenfläche von 12m x 12m ist wie beim Bodenturnen oder Cheerleading speziell gefedert und mit Bodenturnläufern ausgelegt. Die Übungen haben (ebenfalls wie im Cheerleading) eine maximale Länge von 2min 30sek zu Musik. Beginn und Ende der Übung ist eine statische Pose. Der Rest der Performance besteht aus Übungen, die in die Bereiche Balance und/oder Dynamik eingeordnet werden. Bei den dynamischen Übungen wird die Flugphase der Top (die kleinere/kleinste Person, die durch die Luft fliegt) bewertet, nachdem die Base (die größere Person, die unten steht) diese hochgeworfen hat und auch bevor sie sie wieder fängt. Angetreten wird in verschiedenen Altersgruppen und fünf unterschiedlichen Kategorien, entweder als Paar aus zwei Frauen, zwei Männern, einem Mann und einer Frau oder in der Gruppe, die jeweils aus nur Männern oder Frauen bestehen. Die Übungen sollen wie in der Rhythmischen Sportgymnastik nicht nur technische Perfektion zeigen und sauber ausgeführt sein, sondern auch die Musikalität sowie den persönlichen Stil und Ausdruck des Paars oder der Gruppe übermitteln. Ebenfalls fließt die Kreativität und Originalität der Choreografie in die Bewertung ein. Um das Größenverhältnis zwischen den Partnern vergleichbar zu halten, wird jede/r Akrobat/in vor dem Wettkampf millimetergenau vermessen. Gegebenenfalls gibt es Punktabzüge.


Quelle: Youtube

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Geschichte von Sportakrobatik:

Akrobatische Übungen gehen bis in in die Antike zurück. Bereits vor über 2000 Jahren waren die turnerischen und akrobatischen Übungen mit spektakulären Menschen-Pyramiden bei Völkern wie den Etruskern und Ägyptern, den Menschen in Mexiko und China oder auf Kreta beliebt. Im Mittelalter entdeckten wandernde Spielleute in Europa die Akrobatik für sich und nutzen die vielseitigen Fähigkeiten des menschlichen Körpers für ihre Auftritte. Daraus entwickelten sich im 19. Jahrhundert zwei Richtungen, einmal die Akrobatik an Geräten wie dem Trapez oder dem Seil, die wir aus dem Zirkus kennen, und die (Sport-)Akrobatik mit Tumbling (Bodenturnen) und Pyramiden, die sich später zum Wettkampfsport entwickelte. Als erstes Land erkannte die USSR Akrobatik als eigene Sportart an und legte auch die Regeln für den Wettkampf fest. Die erste Meisterschaft in der USSR fand 1938 statt. In den Jahren nach Ende des zweiten Weltkrieges erkannten noch weitere Länder die Sportart an, darunter auch die DDR im Jahr 1951, und veranstalten den ersten internationalen Wettkampf 1957 in Warschau. Der Internationale Bund für Sport Akrobatik (IFSA) war 1973 gegründet und 1999 durch die Aufnahme der Sportart in den Internationalen Turnerbund (FIG) abgelöst worden.

Herkunft von Sportakrobatik:

Ukraine


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