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Slackline Balance auf einem "Faden"

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Was ist Slackline ?

Balancieren, Springen, Tricksen! Oft sieht man in Parks einen Spanngurt zwischen 2 Bäumen gespannt und Menschen, die balancierend auf diesem "Gurt" hin und her laufen. Was treibt diese Menschen an sich einen Spanngurt zwischen 2 Bäume zu spannen und darauf hin und her zu laufen? Was für ein Sport soll das schon sein? Doch der Schein von langweiligem hin und her laufen trügt. Wer selbst einmal seine Füße auf eine Slackline gesetzt hat, weiß dass das bloße auf- und ablaufen extrem viel Balance und Körperspannung fordert. Besonders wenn man dann die Profis beobachtet, welche Ihre Gurte immer höher spannen (Highline), rodeomäßig hin und her schwingen (Rodeoline) oder gar mit Sprüngen und akrobatischen Figuren darauf tricksen (Trickline) entdeckt man das unglaubliche Potential und die Vielfalt dieser Sportart. Der Unterschied zum Seiltanz auf einem Stahlseil ist nämlich das einzigartige an dem Sport Slackline: das Nylonband wird straf gespannt, sodass man darauf gehen kann, ist aber dennoch so elastisch, dass es unter der Last der Slackliner nachgibt. Aus diesem Grund haben sich viele Unterformen des Slacklines entwickelt: Urbanlining (Urbanline) ist das Slacklinen an Straßen oder in öffentlichen Städteparks. Longlining (Longline oder Long Lines) ist das Balancieren auf sehr langen Linien, die von den Slacklinern sehr hohe Konzentration und Durchhaltevermögen fordern. Tricklining (oder auch Trickline, Jumpline oder Lowline genannt) zeigt uns die Kunst akrobatische Figuren und Sprünge auf dem Nylonseil zu machen (Saltos, Handstände und vieles mehr!). Beim Rodeoline (oder Freestyle Slacklining) spannen die Slackliner das Nylonband extrem locker um extreme Schwünge ausüben zu können und das Balancieren damit zu erschweren. Waterlining (Waterline oder Wasserline) ist die besondere Art von Slackline in der man die Slackline über tiefe Gewässer (See, Fluss, Meer) spannt. Beim Highlining (Highline) müssen die Slackliner schon gesichert sein, denn sie üben zunächst das Laufen auf sehr hoch gespannten Linien. Dabei ist das eigentliche Ziel von Klippe zu Klippe über Schluchten und Täler zu balancieren. Auch die Yoga-Bewegung nutzt heute gerne das Slacklinen für sich: Slackline und Yoga werden zusammen kombiniert und bilden Slackline Yoga, wo die traditionellen Yoga Posen auf der Slackline ausgeführt werden um die Balance und Körperspannung der Übungen zu erhöhen. Skateline (Slackline und Skateboarden) ist besonders als Ersatz für Straßengeländer und Bänke beim "grinden" entstanden und beinhaltet heute auch viele Trickelemente. Windlining (Windline) ist für diejenigen, die noch extremer Ihre Balance und Körperspannung unter Beweis stellen möchten, denn Windlining wird nur bei extrem starken Winden durchgeführt, die den Slackliner leicht aus dem Gleichgewicht bringen können. Nightlines (Darklines) nennt man die Slackline-Bewegung, die besonders im Dunkeln ihre Slackline spannen um seine Gleichgewichtsorgane zu schärfen und mit Fühlen und Hören die Übungen zu meistern. Slack-Board ist eine Indoor-Slackline, die auf einer Indoor-Slackline-Konstruktion befestigt wird und den Slacklinern erlaubt somit auch im Winter zu slacken.


Quelle: Youtube

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Geschichte von Slackline:

Obwohl im Zirkus der Seiltanz schon sehr lange traditionell durchgeführt wurde und bereits in der Antike über auf Seilen über auf Seilen gehenden Menschen berichtet wird, gilt Slackline immer noch als Trendsportart. An Regen- und Ruhetagen haben Freikletterer in den USA bereits 1960 Absperrketten und -tauen Balanceübungen durchgeführt. Doch erst in den 1980ern kamen zwei dieser Kletterer, Adam Frosowsky und Jeff Ellington im Yosemite-Nationalpark in den USA auf die Idee Klettermaterial für die Balanceübungen zu nutzen. So verbreitete sich der ungewöhnliche Klettersport von Valley auch zu anderen Klettergebieten in den USA. In Europa haben Kletterer in den 1970ern und 80ern unabhängig von der Bewerbung in den USA auf Seilen balanciert. ACHTUNG: Slackline darf in Deutschland nur unter bestimmten Richtlinien durchgeführt werden. So sollten immer ausgewiesene Slacklineparks mit Slacklinepfosten oder Bäume mit Baumschutz als Ankerpunkte herangezogen werden. Aufgrund von hohen Lasten bei der Spannung sollten Leihen nie ohne Profi-Anweisungen höhere oder längere Slacklines spannen, da hierbei die Unfallgefahr sehr hoch ist, falls die Slackline reist! Slackline Anfängern wird somit empfohlen sich zunächst einige geübte Slackliner als Übungsgruppe zu suchen und sich hier einige Tipps abzuholen. (siehe "Suche SPOVEUPs" zu diesem Sport um Trainingspartner zu finden)

Herkunft von Slackline:

United States


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