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Dressurreiten Die vollendete Form der Reitkunst

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Was ist Dressurreiten ?

Klassische Musik ertönt, Pferd und Reiter im schicken schwarz-weißen Turnierdress schweben als harmonische Einheit durchs Viereck, die unglaublich feinen Hilfen des Reiters fast unsichtbar und doch bringen sie das Pferd zum tanzen. Dies ist die vollendete Form der Reitkunst! Aber auch Pferd-und-Reiter-Paare, die nicht auf Dressurturnieren starten möchten, müssen ein gewisses Maß an Dressur beherrschen, da diese die Grundlage für ein ausbalanciertes, taktreines und losgelöstes Reitpferd bildet und Voraussetzung für jede andere Reitsportdisziplin ist. Ein gut gymnastiziertes und entspanntes Pferd ist außerdem wichtig um Rücken- und Muskulaturschäden vorbzueugen. Die Ausbildung eines Dressurpferds ist jahrelange Arbeit und erfordert viel Feingefühl; mit Eile oder Gewalt funktioniert es nicht. Nur wenn Pferd und Reiter sich zusammen wohlfühlen und ein Team bilden, ist das Ziel erreicht. Zu den Grundlagen des (Dressur-)reitens gehören die Grundgangarten des Pferdes, Schritt, Trab und Galopp, sowie die verschiedenen Reiterhilfen. Entgegen der häufigen Annahme von Laien, dass das Pferd ausschließlich über die Zügel und das Gebiss im Pferdemaul gelenkt, über den Einsatz der Gerte/Peitsche zur Tempoaufnahme gebracht und durch das Zügelziehen zum Anhalten gezwungen wird, geschieht all dies durch das Zusammenspiel von sanften Zügelhilfen, Gewichtshilfen und Schenkelhilfen. Dressurprüfungen finden in einem Viereck von 20m x 60m statt, Richter vergeben Punkte für die Ausführung der gerittenen Lektionen, dazu zählen Takt, Losgelassenheit, Anlehnung, Versammlung, Schwung und Geraderichtung. Die Schwierigkeit hängt von der Prüfungsklasse ab, die in die Stufen E (Einfach), A (Anfänger), L (Leicht), M (Mittel) und S (Schwer) unterteilt ist. Es fängt an mit einfachen Bahnfiguren bis hin zu Piaffen und Pirouetten. Um in einer höheren Klasse starten zu dürfen, muss man ein Reitabzeichen erwerben und in eine höhere Leistungsklasse eingestuft werden.


Quelle: Youtube

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Geschichte von Dressurreiten:

Die heutigen Werte der Ausbildungsskala für Dressurpferde fanden sich schon in Guérinières 1733 veröffentlichtem Leitfaden "Ecole de Cavaalerie". Aus dem Militär entwickelten sich Rittigkeitsprüfungen. Seit 1912 ist Dressurreiten eine olympische Disziplin und wurde damals noch "Preisreiten" genannt. Die Reiter zeigten innerhalb von 10 Minuten in einem freiem Programm ihr Können und mussten anschließend einige kleine Sprünge überwinden. Die Bestimmungen änderten sich und 1920 wurde erstmals eine vorgegebene Aufgabe geritten. Erst zu den Spielen von 1924 wurden die Sprünge abgeschafft. Seit 1928 gibt es auch einen Mannschaftswettbewerb in der Dressur wie er bis heute besteht. Einmalig in der olympischen Geschichte des Reitsports gingen 1936 alle sechs zu vergebenden Medaillen an Deutschland. Deutschland bleibt eine Pferdenation und gewann seit 1952, als erstmals auch Frauen an den olympischen Wettkämpfen teilnehmen durften und bis heute in einer Kategorie mit den Männern gewertet werden, jedes Mal Medaillen. Besonders die Mannschaftsdressur ist die Paradedisziplin des Olympiateams, das sich seit 1984 nur einmal den Briten geschlagen geben musste. Die Deutsche Isabell Werth ist die erfolgreichste Reiterin der Welt mit insgesamt 10 Olympiamedaillen, davon 6x Gold und 4x Silber, und zahlreichen Weltmeister-, Europameister- und Deutschemeistertiteln. (Stand 2016)

Herkunft von Dressurreiten:

Unknown


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