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Amateurfunkpeilen Mit selbstgebauten Funkgeräten Füchse jagen

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Was ist Amateurfunkpeilen ?

Amateurfunkpeilen ist auch unter dem Namen "Fuchsjagd" bekannt. Dabei suchen diese "Jäger" nicht nach den keine flinken Tieren mit rotem Fell und großen, spitzen Ohren, an die man zuerst denkt, sondern nach Mini-Sendern, die eben "Füchse" genannt werden. Diese wurden vorher in bewaldetem Gelände in Abständen von vier bis zehn Kilometern ausgelegt, und da sie ja nicht weglaufen können, ist es auch eher eine Suche als eine Jagd. Man kann solche Peil-Veranstaltungen gemütlich angehen, aber auch intensiv als Leistungssport betreiben. Mit leichten, tragbaren Empfängern hat man 120 Minuten Zeit um die fünf versteckten Sender zu finden. Sie sind zeitgesteuert und schicken abwechselnd jeweils eine Minute lang auf der gleichen Frequenz Morsecodes. Jeder Sender ist daher alle fünf Minuten immer nur für eine Minute mit seinem Code hörbar und damit peilbar. Zu Beginn eines Laufes peilt der Teilnehmer alle Sender an und versucht, anhand der gepeilten Richtungen und geschätzten Entfernungen eine Laufroute zu bestimmen. Bei dem Orientierungslauf sind als Hilfsmittel außer einem Peilempfänger nur eine Geländekarte und ein Kompass erlaubt. Wer Karte und Kompass geschickt zu benutzen weiß, der kann den schnellsten Weg vom Start über die anzulaufenden Mini-Sender bis zum Ziel nehmen. Damit der Fund am Ziel gewertet werden kann, bestätigt man ihn mit einer Lochzange, die beim Sender zu finden war, auf seiner Startkarte.


Quelle: Youtube

spove_sport_database.sport-info.categorie

Geschichte von Amateurfunkpeilen:

Amateurfunkpeilen entstand in den zwanziger Jahren aus einer Versuchsreihe schweizerischer Funkamateure, die die Ausbreitungsbedingungen von Funkwellen erforschten. Die wichtigste Erkenntnis aus diesen Versuchen war, dass es ungemein viel Spaß macht gezielt Sender anzupeilen, die man vorher im Gelände versteckt hatte. Damals war die Technik noch nicht so ausgereift und so waren die damaligen Peilempfänger mit ihrer Röhrentechnik und den schweren Batterien gerade eben noch "tragbar" - kein Vergleich zu den heutigen handtellergroßen "Empfängerchen" mit Ferritantenne, integrierten Schaltkreisen und anderen, modernen Halbleitern. Die ersten Meisterschaften in ARDF (= Amateur Radio Direction Finding) fanden 1964 in München statt. Wenig später nahmen an den Meisterschaften auch Teilnehmer aus vielen Ländern Europas teil. Als 1980 erstmals Länder außerhalb Europas ihre Teilnahme bekannt gaben, wurde die Europameisterschaft kurzfristig zur Weltmeisterschaft aufgewertet. Seitdem finden jährlich Welt- bzw. Europameisterschaften im Amateurfunkpeilen statt.

Herkunft von Amateurfunkpeilen:

Switzerland


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